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Aktuelles

Archivbenutzung ab dem 8. März 2021

Die Einsichtnahme in Archivgut ist im Stadtarchiv Cham
bis auf Weiteres nur eingeschränkt möglich.

Die Archivbenutzung zu den Öffnungszeiten
(Mi und Do 9-12 und 14-18 Uhr) erfordert
eine vorherige Anmeldung und die konkrete Terminzusage durch das Archivpersonal.
Zur besseren Organisation ist bei der Anmeldung der Grund und die geplante Dauer des Besuches anzugeben.

Kontaktaufnahme bitte unter:
Tel. 09971 8579 380
E-Mail: archiv@cham.de

Maximal 1 Benutzer*in kann zugelassen werden.

Persönliche Schutzausrüstung (FFP2-Maske)
ist unbedingt mitzubringen. Ohne Mund-Nasen-Schutz ist die Archivbenutzung nicht möglich.

Einschlägige Hygieneregeln sind zu beachten.

Alternativ empfehlen wir, sich telefonisch oder schriftlich
an das Stadtarchiv zu wenden. Im Rahmen der Möglichkeiten beantwortet das Archivpersonal ihre Anfragen.


Online-Vortrag des Stadtarchivs
am 22.04.2021
über jüdische Geschichte
der Stadt Cham

„In Wirklichkeit war unser Judentum unmerklich in die ganze Umwelt verwoben …“
Aus der jüdischen Geschichte der Stadt Cham (1863–1949)

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Im ersten Stock des Gasthauses Goldene Weltkugel befand sich der jüdische Betsaal

Im ersten Stock des Gasthauses Goldene Weltkugel befand sich der jüdische Betsaal


„In Wirklichkeit war unser Judentum unmerklich in die ganze Umwelt verwoben …“

Mit diesen Worten beschrieb der in Cham geborene Arzt und Psychiater Dr. Karl Stern, wie Mitglieder der kleinen jüdischen Gemeinde ihre Religion im überwiegend christlich geprägten Umfeld der Stadt Cham wahrnahmen.

Am Donnerstag, den 22. April 2021, um 19.30 Uhr widmet sich Stadtarchivar Timo Bullemer der jüdischen Geschichte der Stadt Cham in den Jahren 1863 bis 1949.
Der Vortrag ist eine gemeinsame Veranstaltung der Katholischen Erwachsenenbildung und des Stadtarchivs Cham. Bedingt durch die Corona-Auflagen handelt es sich um einen Online-Vortrag. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmer erhalten den Zugangslink nach Anmeldung bei der KEB Cham unter Tel. (09971) 7138 oder info@keb-cham.de

Nachdem über Jahrhunderte der Zuzug verboten war, ließ sich 1863 erstmals wieder eine jüdische Familie in der Stadt Cham nieder. In den nächsten Jahren nahm der Anteil der jüdischen Einwohner weiter zu, so dass 1886 eine eigenständige Israelitische Kultusgemeinde gebildet wurde. Der Vortrag schildert die weitere Entwicklung der kleinen Gemeinschaft und zeigt, wie sich ihre Mitglieder am gesellschaftlichen Leben beteiligten.
Die Niederlage des Deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg, wie auch die wirtschaftlichen Krisen der folgenden Jahre förderten antisemitische Bestrebungen. Eine Entwicklung, die ihren schrecklichen Höhepunkt nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten erreichte. Anhand ausgewählter Bespiele beschreibt der Referent die schrittweise Ausgrenzung und Zerstörung der wirtschaftlichen Existenz jüdischer Familien. Behandelt werden zudem Ereignisse rund um den 9. November 1938 und die Opfer der Schoah aus Cham. Den Schlusspunkt bildet die Wiederbegründung der Israelitischen Kultusgemeinde 1945 durch ehemalige KZ-Häftlinge.

Diese Online-Veranstaltung fügt sich ein in das diesjährige Jubiläumsprogramm, 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Ausgangspunkt ist die älteste schriftliche Quelle aus dem Jahr 321 nach Christus. Damals erließ der römische Kaiser Konstantin, auf Anfrage des Rates der Stadt Köln ein Edikt, in dem er bestimmte, dass auch jüdische Bürger in den Rat aufgenommen werden könnten.


Ausstellung geschlossen!
Ein Öffnungstermin kann noch nicht genannt werden!

April 1945
Ausstellung zur Erinnerung
an 75 Jahre Kriegsende in Cham

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Das Bahnhofsareal nach dem Bombenangriff vom 18. April 1945

Heimatgeschichtliche Ausstellung des Stadtarchivs Cham
im ehem. Armenhaus, dem heutigen Museum SPUR Cham
Schützenstraße 7
93413 Cham

Ein Termin für die Wiedereröffnung lässt sich momentan nicht nennen.
Dauer bis 6. Januar 2022

14.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Mittwoch, Samstag, Sonntag und Feiertage sowie nach Vereinbarung.
Am 1. November, 24./25. Dezember, 31. Dezember ist das Museum geschlossen.

Inzwischen sind über 75 Jahre vergangen, seitdem der Zweite Weltkrieg zu Ende ging. Um die Erinnerung an diese Zeit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, stellte das Stadtarchiv Cham eine heimatgeschichtliche Ausstellung zu diesem Thema zusammen. Im ehemaligen Armenhaus, dem jetzigen Museum SPUR, Schützenstraße 7, führen historische Fotos, erläuternde Texte und Exponate zurück in jene dramatischen Tage im April 1945.

Ein besonderer Einschnitt für die Einwohner der Stadt und ein zentrales Thema der Ausstellung ist der Bombenangriff vom 18. April 1945. Damals attackierten britische Flugzeuge die Bahnanlagen. Etwa 200 Gebäude der Stadt wurden unterschiedlich stark beschädigt. Zur Bilanz des 18. April gehören auch die menschlichen Opfer unter den Einheimischen, Soldaten und Flüchtlingen. Dazu zählen die 46 Verwundeten, die in die örtlichen Krankenhäuser gebracht wurden. Noch schwerer wiegen aber die über 60 Todesopfer.

Das zweite wichtige Datum und somit Ausstellungsthema ist der 23. April 1945. An diesem Tag rückten US-Truppen in den Landkreis Cham vor. Gegen 12.45 Uhr erreichten die ersten Amerikaner die Stadt Cham, die von wenigen Ausnahmen abgesehen, kampflos übergeben wurde. Anders war die Situation in Katzbach und in Untertraubenbach. In beiden Orten kam es noch zu Kampfhandlungen, die Zerstörungen und Todesopfer mit sich brachten.

Geöffnet ist Mittwoch, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung. Am 1. November, 24./25. und 31. Dezember 2021 bleibt das Museum geschlossen. Zu sehen ist die Ausstellung bei freiem Eintritt bis zum 6. Januar 2022.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Besucherzahl auf 10 Personen beschränkt.
Bitte beachten Sie die jeweils gültigen Vorgaben und Hygienemaßnahmen laut Beschilderung am Eingang.
Das Tragen einer eigenen FFP2-Maske ist erforderlich.

Im Rahmenprogramm zur Ausstellung sind auch Führungen zu diesem Thema geplant. Sie sollen an Schauplätze und Ereignisse im April 1945 erinnern.
Diese Führungen werden nur mit Anmeldung und begrenzter Teilnehmerzahl möglich sein. Weitere Informationen und Terminangaben folgen, sobald es die Corona-Situation erlaubt.

weitere Informationen

Kontakt

Stadtarchiv
Spitalplatz 22
93413 Cham

Telefon:  09971/8579 380
Fax:  09971/8579 8380
timo.bullemer@cham.de
Raum:  Stadtarchiv

Öffnungszeiten:

Mittwoch und Donnerstag:
09.00 - 12.00 Uhr und
14.00 - 18.00 Uhr

Wir empfehlen eine vorherige Terminvereinbarung!

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